Jugendbegegnung in Paris

Lesen Sie den Bericht der Deutsch-französische Jugendbegegnung für Auszubildende der Klassen BO 1512 / 1513 und des CFA IGS in Paris vom 21.-27. Mai 2018.

1. Tag

Wir trafen uns um 7.30 Uhr am Hauptbahnhof und waren alle erstaunlich früh vor Ort. Dann stiegen wir in den IC ein, der uns nach Frankfurt führte. Im Zug unterhielten wir uns, spielten Karten oder entspannten uns auch einfach. In Frankfurt angekommen stiegen wir in den anderen ICE/TGV, der uns nach Paris führte. Das Schöne an dem Zug war, dass er eine eigene Gleis-Strecke besitzt und somit bis zu 320 km/h gefahren ist.

In Paris angekommen machten wir uns auf den Weg zur Metro. Der Eingang zur Metro war mit Drehkreuzen versehen, durch die man nur mit einer Fahrkarte durchkommt. Da wir dies nicht kannten, war es nicht allzu verwunderlich, dass einige von uns in Kombination mit dem Gepäck festhingen. Die Metro war auch sehr viel schmaler, als wir sie aus Berlin kannten.

Als wir an der Station Jaurès ausstiegen, hatten wir einen Fünf-Minuten-Weg bis zum Hotel. Die Drei-Bett-Zimmer waren ziemlich klein. Die Toilette war direkt neben der Dusche und das Bett direkt daneben. Also richteten wir unsere Zimmer etwas ein, was auch nur zu einem Teil ging, da die Zimmer keine Schränke besaßen.

Am Abend gingen wir dann gemeinsam in ein Restaurant, das direkt um die Ecke vom Hotel war. Die Gerichte waren nicht anders, als man sie aus Berlin kannte, jedoch merkte man schnell, dass es hier etwas an Gewürzen mangelte. Das Wasser, das man umsonst dazu bekam, schmeckte etwas nach Chlor.

Nach dem Essen liefen wir wieder zurück ins Hotel. Dort unterhielten wir uns noch eine Weile und gingen dann ins Bett.

2. Tag

Heute haben wir uns um 8:00 Uhr am Hotel-Eingang getroffen und sind alle zusammen zur Partnerschule gelaufen. Das hat 15 Minuten zu Fuß gedauert.

Wir haben uns dort mit den Austauschschülern getroffen. Es wurde von zweien der Schüler eine Präsentation über deren Schule gehalten. Frau Seidler-Trebuth hat nebenbei alles übersetzt.

Wir haben nach der Vorstellung eine Sprachanimation mit der Gruppe durchgeführt. Bei dieser Sprachanimation haben wir uns alle jeweils auf Französisch und Deutsch vorgestellt: Ich heiße … / Je m`apelle .... Danach haben wir uns, ohne zu sprechen, nach dem Alter und nach der Größe angeordnet. Dadurch haben wir uns noch besser kennengelernt. Anschließend haben wir an einem interaktiven Kurs im Bereich Verwaltung teilgenommen. In diesem Kurs haben wir gemeinsam Excel-Aufgaben auf Französisch gelöst.

Am Ende des Tages sind wir in die Cafeteria gegangen und haben uns dort gegenseitig ausgetauscht. Wir haben unsere mitgebrachten Lebensmittel vorgestellt und zusammen gegessen und getrunken. Nebenbei haben wir Übungen zum Thema „Meine Kompetenzen und Arbeitssuche“ durchgeführt.

Zum Abschluss haben wir ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht.

Jasmin Hassan – Ferihan Kadrija – Lisa-Marie Balzer

3. Tag

Am Mittwoch haben wir in Montmartre eine Stadtrallye gemacht. Dort sollten wir bestimmte Sehenswürdigkeiten besuchen, Bilder machen und bestimmte Informationen herausbekommen. Wir haben Sacré Cœur besucht, waren auf einem Friedhof und anschließend in einem Park.

Die Stadterkundung in Paris Pigalle gehört zu unserer Stadtrallye. Wir fanden viele verschiedene Souvenir-Shops und Leckereien in der Umgebung.

 

Nach der tollen interaktiven Stadtrallye haben wir uns ein leckeres Mittagessen bei einem Asiaten bestellt. Alle hatten Hunger und waren nach dem Essen wieder motiviert und energiegeladen.Am Nachmittag stand die Besichtigung der Unternehmensberatung AKEANCE Consulting auf dem Programm. Ein ehemaliger Schüler der Partnerschule arbeitet dort und empfing uns.

Auf dem Weg ins Restaurant Le Prévoyant zum gemeinsamen Abendessen mussten wir ein sehr unangenehmes Viertel durchqueren, in der Hoffnung, die Wegbeschreibung der nicht englisch-sprechenden Servicemitarbeiterin der französischen Bahn sei richtig. Schweißgebadet und voller Angst kamen wir an dem Restaurant an.

An unserem freien Abend haben unsere Lehrer vorgeschlagen, mit uns zum Louvre-Museum zu fahren. Wir konnten das Museum von außen betrachten und viele schöne Fotos schießen.

4. Tag

Der Tag begann schon früh am Morgen. Um genau zu sein ging es um 07:15 Uhr schon zum Frühstück.

Um 08:00 Uhr haben wir uns alle in der Lobby des Hotels getroffen, um uns auf den Weg zur Partnerschule zu machen. Um 11:00 Uhr waren wir schon mit der französischen Klasse daran, die Aufgaben in Excel zu absolvieren.

Um 14:30 Uhr begann eine Rundführung rund um den Eiffelturm. Ab 16:30 Uhr hatten wir Freizeit und sind erst einmal ins Hotel gedüst. Nachdem wir uns ausgeruht hatten, sind wir am Abend Sushi essen gegangen. Im Anschluss an das Sushiessen wurde sich noch ein leckeres Wassereis genehmigt.

Ab 22:30 Uhr haben sich einige Leute aus unserer und der Nachbarklasse versammelt und entspannt an den Kanal hinter unserem Hotel gesetzt. Es war ein sehr schöner Abend, welcher meiner Meinung nach die Klassen-gemeinschaft gestärkt hat. Um 04:00 Uhr hieß es dann aber auch „Gute Nacht“.

5. Tag

Der Tag begann bereits um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Um 9 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel, unser Ziel war der Louvre, wohl das bekannteste Museum der Welt. Da aber viele Schüler ihre Personalausweise vergessen hatten, verzögerte sich unsere Abfahrt, so dass wir ca. um 9:50 Uhr am Zielort ankamen. Drinnen bekamen wir ein Aufgabenblatt, das wir in einer Gruppe lösen sollten. Wir haben fast alle Figuren/Bilder, die wir finden sollten, gefunden. Da aber ein Bereich geschlossen war, konnten wir die letzte Figur leider nicht beschreiben.

 

Wir trafen uns an unserem verabredeten Ort um 12:15 Uhr wieder, woraufhin wir unser Geld für das Essen erhielten. Wir kehrten zurück zu unserer Metro-Station. Der nächste Punkt auf dem Tagesplan war es, sich mit der Partner-schule zu treffen, um eine Sprachanimation durchzuführen. Die Animation lief von 13:30 bis 15:00 Uhr. Nach 15 Uhr sind wir dann gemeinsam mit den Schülern aus Paris auf eine Bootsfahrt gegangen. Dabei lernten wir sehr viele interessante Orte in Paris kennen. Die Fahrt dauerte ungefähr zwei Stunden. Wir bedankten uns bei der Partnerschule und nahmen Abschied von den Schülern und Lehrern. Den Rest des Tages konnten wir nach eigenem Wunsch gestalten.

 6. Tag

Unser Tag hat schon morgens um vier Uhr angefangen, da der Feueralarm ausgelöst wurde. Leider hat einer im Zimmer geraucht und das gesamte Hotel musste raus. Nachdem alles geklärt war, sind wir wieder in die Zimmer gegangen und haben weitergeschlafen.

Nach dem Schreck sind wir gegen 9 Uhr nach Versailles gefahren. Wir mussten mit dem Zug ca. 1 Stunde dorthin fahren, aber es hat sich gelohnt! Die Zugfahrt ging relativ schnell vorbei, da wir eine Sprachanimation gemacht haben. Wir sollten nach französischen Wörtern, welche wir kennen, Ausschau halten und haben dann im Zug Stille Post gespielt.

 

In Versailles angekommen, sind wir zum Schloss gelaufen. Leider konnten wir nicht ins Schloss gehen, da wir zwei Stunden hätten anstehen müssen, daher haben wir uns einen entspannten Vormittag im Schlossgarten gemacht. Das letzte Bild zeigt das große Gelände des Schlosses.

Gegen 13 Uhr hatten wir Freizeit, und wir haben den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. Abends waren wir gemeinsam Essen, und einige sind im Restaurant geblieben, um Fußball zu schauen. Außerdem mussten wir dann die Koffer packen, da wir am nächsten Tag sehr früh aus den Zimmern mussten.

7. Tag

Wir konnten glücklicherweise noch im Hotel frühstücken, bevor es um 8.00 Uhr pünktlich losging – Frau Seidler-Trebuth kam als Letzte. Den Rückweg mit der Metro zum Gare de l’Est bewältigten alle problemlos. Wir erfuhren erst kurz vor Abfahrt des Zuges, zu welchem Gleis wir müssen.

Das Umsteigen absolvierten wir auf dem Rückweg schon in Mannheim (und nicht erst in Frankfurt am Main), weil wir dort nur zum gegenüberliegenden Gleis laufen mussten.

In Spandau stiegen die ersten Schülerinnen und Schüler aus. Die anderen lieferten wir dann am Hauptbahnhof pünktlich ab.

Wir sind dankbar für diese Zeit, die gemachten Erfahrungen, die vielen schönen Erlebnisse und die netten Gespräche und hoffen, dass dies auch bei den Teilnehmenden noch lange nachklingt.

Im September erwarten wir die französischen Gäste.