Unser OSZ ist das beste Lauf-Team aller OSZ in Berlin! Kolleginnen und Kollegen nehmen am Firmenlauf Berlin 2017 teil

Mal langsamer, mal schneller, aber Hauptsache es läuft – das OSZ Büwi 1 beim Firmenlauf!

„It’s the final countdown...“. Die Bässe der überdimensionalen Lautsprecher treiben den Adrenalinspiegel der Läufer des diesjährigen Berliner Firmenlaufs zusätzlich in die Höhe. Als ob die ungewohnte Enge inmitten der über 17.500 Läufer*innen, die historische Umgebung des Brandenburger Tors am Tiergarten und die hochsommerlichen Temperaturen an diesem Abend des 21. Juni 2017 die Aufregung unseres OSZ Büwi 1-Teams nicht bereits ins fast Unerträgliche haben steigen lassen. Endlich kommt Bewegung in die Läufermasse, die sich in nervösen Tippelschritten der Startlinie nähert. Zuschauer mit Plakaten säumen die Absper­rungen links und rechts des Start­bereichs vor der futuristischen Archi­tektur der US-amerikanischen Botschaft. Wie erlöst überquere ich, die Beats des DJ im Rücken, die Startlinie. Die Schritte werden größer, die Abstände zu den schnelleren Vor­der­leuten leider auch. Die anderen Mitglieder unseres Laufteams habe ich in dem Meer aus vielfarbigen Firmen-Shirts leider schon aus den Augen verloren. Vorbei an den Beton-Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas biege ich rechts in die Wilhelmstraße ein. Mit dem einen oder anderen Ellenbogen übermotiviert laufender Aktivisten haben meine Rippen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Freizeitlaufs Bekanntschaft gemacht. Die gute Startstimmung unseres elfköpfigen Teams bestehend aus 2 Supporterinnen (Danke, Kollegin  Zebbar und Mama Schönfelder!!!) und 10 Läufer*innen, beschwichtigt und beschwingt mich jedoch auch noch, als ich drei meiner Kollegen, die Herren Vaziri, Pölking und Werth, im Augenwinkel an mir vorbeifliegen sehe. Alle drei werden das Ziel der ca. 5,4 km langen Laufstrecke nach fabelhaften 22 bzw. 25 min. überqueren. Kollegin Dams ist ebenfalls schon außer Sichtweite, da auch sie ihren Lauf nach weniger als 30 min beendet haben wird. Nur wenige Meter später, auf Höhe des Potsdamer Platzes, stoße ich auf unsere Teammanagerin, Kollegin Schönfelder, die mit Hilfe von Kopfhörern musikalisch versunken ihre Bahnen zieht. Unvermittelt taucht Kollege Fischer neben mir auf, der ein adäquates Tempo läuft und dem ich mich dankbar anschließe. Gemeinsam passieren wir das Bundesministerium der Verteidigung, vor dem uniformierte Offiziere ihre teilnehmenden Kamerad*innen anfeuern, erreichen den Landwehrkanal und kämpfen uns an dessen Ufer bis zum Bauhaus-Archiv und der CDU-Bundesgeschäftsstelle vorwärts. Der Blick auf die sonnenbeschienene Goldelse, deren ausgestreckten Armen wir beide uns nun entgegenmühen, lässt uns die zunehmende Schwere unserer Beine für einen Moment vergessen. Weder die verschärfte Rush Hour in der entgegengesetzten Fahrtrichtung der Klingelhöferstraße  noch das frustrierte Hupen der Blechkolonne auf der Hofjägerallee können uns von diesem vorletzten Etappenziel ablenken, sodass wir schließlich zu Füßen der Goldelse in die Straße des 17. Juni einbiegen. Der sich öffnende Blick auf den Zieleinlauf vor dem Brandenburger Tor, das trotz ehrlicher Laufbemühungen nicht näher zu kommen scheint, ist leider auch im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Und doch - das rhythmische Trommeln der Percussiongruppe im Zielbereich wird langsam aber stetig lauter und treibt Kollegen Fischer und mich auf den letzten 500 m an, bis wir endlich gemeinsam die Ziellinie überqueren.

Über unsere Zeit schweigen wir bescheiden, dankbar für einen Lauf ohne Verletzung und mit vielen spannenden Eindrücken. Auch Kollegin Scharge und die Kollegen Meinert und Mumcu haben mit ihren persönlichen Laufleistungen einen freudvollen Anteil daran, dass wir uns als das beste Laufteam aller Berliner Oberstufenzentren bezeichnen dürfen.

An unserem Treffpunkt in unmittelbarer Reichstagsnähe findet sich unser diesjähriges Laufteam des OSZ Büwi 1 wieder erschöpft aber gut gelaunt zusammen. Der „Final Countdown“ für eine Wiederholung dieses Erlebnisses im kommenden Jahr dürfte demnach wieder für uns alle begonnen haben. Möglicherweise dann mit einem weiteren Schüler-/ Lehrer-Team?

 

C. Stangneth