Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen

Viele nennen sie Postboten, Briefträger oder Paketzusteller. Die korrekte Bezeichnung des Berufs ist aber Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Wenn man die Ausbildung noch um ein Jahr verlängert, kann man auch den Beruf Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen erlernen.

Darum geht`s

Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen planen die Zustellfolge und stellen die Sendungen zu. Die Zustellung kann zu Fuß, mit dem PKW oder Kleintransporter oder mit dem Fahrrad erfolgen. Das Spektrum der Ausbildungsbetriebe reicht von weltweit tätigen Universaldienstleistern bis hin zu mittelständischen Unternehmen, die ausgewählte Regionen und Kundengruppen bedienen (z.B. Stadtkuriere). Neben standardisierten Leistungen, z.B. Brief- und Paketversand, wird eine Fülle zusätzlicher Dienstleistungen (Adressierservice, Retourenbearbeitung, Sendungsverfolgung) angeboten, die den Kunden entlasten und den KEP-Anbietern zusätzliche Erträge sichern.

Ausbildungsbetriebe

Post- und Kurierdienste, z.B. Deutsche Post DHL, PIN MAIL AG, Delivery GmbH,

Raika-Transporte und viele mehr. Auskünfte auch über die Arbeitsagentur

 

Dauer und Abschluss

2 Jahre mit IHK-Abschluss

 

Arbeitsgebiet - Was macht man in diesem Beruf?

Die Ausbildung schafft einen gemeinsamen Qualifikationsstandard für operativ tätige Fachkräfte der KEP-Branche, unabhängig von der Unternehmensgröße und Leistungspalette des einzelnen Betriebes. Die Kernaufgaben liegen in der Durchführung der Versendungen, von der Annahme über den Umschlag bis zur Zustellung. Dabei spielt die Kundenkommunikation, das Arbeiten im Team und die Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften ebenso wie die Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen eine wesentliche Rolle. Als Fachkraft KEP sitzt man nicht im Büro, man ist in der Regel bei Wind und Wetter an der frischen Luft.